Instrumente

In den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft finden sich einige der bedeutendsten Instrumente der Region:

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Die große Orgel der Pfarrkirche St. Hippolytus wurde im Jahre 1969 von der österreichischen Firma Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg erbaut. Sie umfaßt 37 Register auf 3 Manualen und Pedal mit insgesamt ca. 2500 Pfeifen und stellt eines der herausragendsten Instrumente der Region dar.

I Rückpositiv C–g3


Quintade 8′
Spitzgedackt 8′
Principal 4′
Blockflöte 4′
Octav 2′
Quintlein 11/3
Cymbel 4fach 1/2
Regal 16′
Rohrschalmey 8′
Tremulant
II Hauptwerk C–g3


Holzgedackt 16′
Principal 8′
Spitzflöte 8′
Octav 4′
Rohrflöte 4′
Sesquialter 1-3fach
Superoctav 2′
Mixtur 4-6fach 11/3
Trompete 8′
Chamade 8′
III Schwellwerk C–g3


Salicional 8′
Rohrflöte 8′
Principal 4′
Koppelflöte 4′
Gemshorn 2′
Quintan 13/5’ + 11/3’ + 8/9
Octävlein 1′
Scharff 4fach
Basson 16′
Schalmey 8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1


Principalbass 16′
Subbass 16′
Octav 8′
Spillpfeife 8′
Piffaro 4′ + 2′
Rauschpfeife 3fach
Posaune 16′
Clairon 4′

Koppel I-II, I-III, II-III, Ped-I, Ped-II, Ped-III, Handregister, Setzer, Zungenabsteller, Tastenfessel

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Die Orgel der Pfarrkirche St. Gerhard wurde im Jahr 1962 von der Orgelbaufirma Johannes Klais aus Bonn erbaut.

I Rückpositiv C–g3


Singend Gedackt 8′
Prinzipal 4′
Blockflöte 2′
Larigot 11/3
Scharff 4fach
Musette 8′
Tremolo
II Hauptwerk C–g3


Prinzipal 8′
Rohrflöte 8′
Octav 4′
Spillpfeife 4′
Hohlflöte 2′
Sesquialter 1-3fach
Mixtur 4-5fach
Trompete 8′
III Schwellwerk C–g3


Holzgedackt 8′
Quintade 4′
Principal 2′
Glockenton 2fach
Cymbel 2-3fach
Holzregal 8′
Tremolo
Pedalwerk C–f1


Subbass 16′
Principalbass 8′
Pommer 8′
Choralflöte 4′
Flachflöte 2′
Rauschpfeife 3fach
Posaune 16′

Koppel I-II, I-III, II-III, Ped-I, Ped-II, Ped-III, Handregister, 2 Freie Kombinationen, Zungenabsteller

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Die Orgel der Pfarrkirche St. Maria Königin wurde im Jahr 1973 von der Orgelbaufirma Walcker aus Ludwigsburg erbaut.

I Hauptwerk C–g3


Prinzipal 8′
Holzgedackt 8′
Oktave 4′
Superoctave 2′
Mixtur 4-6fach
II Schwellwerk C–g3


Rohrflöte 8′
Spitzflöte 4′
Spillpfeife 2′
Quintlein 11/3
Scharff 4fach
Trompetenregal 8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1


Subbass 16′
Offenbass 8′
Piffaro 2fach
Posaune 16′

Koppel I-II, Ped-I, Ped-II, Handregister, 2 Freie Kombinationen, Zungenabsteller

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Die Orgel der Pfarrkirche Hl. Familie wurde im Jahr 1966 von der Firma Kreienbrink aus Osnabrück erbaut. Ihre Disposition umfasst 29 klingende Register auf zwei Manualen und Pedal und ist einem neobarocken Klangideal verpflichtet.

I Hauptwerk C–g3


Quintade 16′
Principal 8′
Gemshorn 8′
Octave 4′
Hohlflöte 4′
Sesquialter 2fach
Superoctave 2′
Mixtur 4-6fach 11/3
Cymbel 3fach
Trompete 8′
Schalmey 4′
Tremulant
II Rückpositiv C–g3


Rohrflöte 8′
Holzgedackt 8′
Prestant 4′
Blockflöte 4′
Schweizerpfeife 2′
Octävlein 1′
Quintan 2fach
Scharff IV 11/3
Dulzianregal 16′
Hautbois 8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1


Subbass 16′
Gedacktbass 8′
Principalbass 8′
Große Quinte 51/3
Piffaro 2fach
Rauschbass 3fach
Posaune 16′
Clairon 4′

Koppel I-II, Ped-I, Ped-II, Handregister, 2 Freie Kombinationen, Zungenabsteller
Mechanische Traktur
Rückpositiv schwellbar

Orgel Die Orgel der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt wurde im Jahr 1908 von der Orgelbaufirma Johannes Klais aus Bonn gefertigt. Pfarrer Aloys Engemann hatte hierfür mit dem traditionsreichen Orgelbauer am 29.03.1908 einen Kaufpreis von 6000 Mark vereinbart. Die Spicher Orgel ist daher die mit Abstand älteste auf Troisdorfer Stadtgebiet befindliche Orgel und eines der wenigen in unserer Region erhaltenen romantischen Instrumente nach deutscher Bauart.

Das heute im Turmzimmer stehende und lediglich mit einem Gitter verblendete Instrument besaß ursprünglich einen neugotischen, verzierten und zunächst auch geteilten Prospekt. Somit muss eine große Ähnlichkeit zu der ungefähr zeitgleich entstandenen, etwas größeren Klais-Orgel in der Pfarrkirche St. Ägidius in Bornheim-Hersel bestanden haben, die unlängst ebenfalls wieder in ihrem Originalzustand hergestellt wurde.


Hersel_St. Aegidius

Die Orgel in St. Mariä Himmelfahrt wurde zunächst im Jahr 1915 elektrifiziert und dann 1933 auf Anregung des damaligen Organisten Gottfried Schmitz aus den zwei bisher vorhandenen Gehäuseteilen in einen zentralen Gesamtprospekt zusammengeführt.

Orgel_St. Mariä Himmelfahrt_1966

Die ursprüngliche Orgel in St. Mariä Himmelfahrt wurde mit pneumatischen Kegelladen über einen angebauten Spieltisch gesteuert und besaß 15 Register, davon eine Transmission im Pedal. Leider wurde die ursprüngliche Gestalt der Orgel jedoch im Jahre 1969 durch die Kevelaerer Orgelbauer Romanus Seifert gemäß den Vorstellungen dieser Zeit verändert, wobei massiv in ihre Gestalt eingegriffen, der ursprüngliche Prospekt entfernt und das Instrument in das Turmzimmer der Kirche versetzt wurde.


Pfeifenwerk Im Jahr 2008 gründeten nun Spicher Bürgerinnen und Bürger auf Initiative des Seelsorgebereichsmusikers Marcus Dahm den Orgelbauverein an St. Mariä Himmelfahrt, der die zur Reparatur der mittlerweile sich auch technisch in einem äußerst desolatem Zustand befindenden Orgel erforderlichen finanziellen Mittel bereitstellen soll. Gleichzeitig soll die Orgel wieder zu ihrem Originalzustand von 1908 zurückgeführt werden, so daß dieses Denkmalinstrument dann in neuem Glanz erstrahlen kann.



Derzeit werden verschiedene Optionen für diese Maßnahmen zusammen mit dem Orgelsachverständigen des Erzbistums Köln, Adolf Fichter, erwogen, für die im nächsten Schritt bei den in Frage kommenden, renommierten Orgelbaufirmen Angebote eingeholt werden sollen. In jedem Falle wird aber die adäquate Instandsetzung dieses schönen Instrumentes eine stattliche Summe verschlingen; nach ersten vorsichtigen Schätzungen müssen wir von wohl mindestens ca. 350.000€ ausgehen. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn auch Sie sich über unseren Orgelbauverein informieren würden und sich dann entschließen könnten, ihm beizutreten. Um dieses historische Instrument wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen zu lassen, sind wir auf jede Unterstützung angewiesen!

Spieltisch

Derzeit stellt sich die Disposition des Instrumentes wie folgt dar:

I Hauptwerk C–g3


Principal 8′
Flauto 8′
Oktave 4′
Traversflöte 4′
Nasard 22/3
Mixtur 3fach
Trompete 8′
II Oberwerk C–g3


Viola di Gamba 8′
Lieblich Gedackt 8′
Prestant 4′
Sesquialter 1-3fach
Superoktav 2′
Tremulant
Pedalwerk C–d1


Subbass 16′
Offenbass 8′

Koppel I-II Ped-I, Ped-II, Handregister, 1 Freie Kombination, Plenum – Festkombination, Zungenabsteller
Elektropneumatische Traktur

Auch in der Wikipedia finden Sie einen Artikel über unsere historische Orgel mit vielen interessanten, weiterführenden links zur Technik des Instrumentes.

Orgel in St. Mariä Himmelfahrt

Anläßlich einer Begehung mit Orgelbauer Philipp Klais, dem Urenkel des Erbauers und dem Orgelsachverständigen des Erzbistums Köln, Adolf Fichter entstanden diese Fotos der Spicher Orgel.

14 Fotos

img_0769 Die Orgel der Pfarrkirche St. Georg in Altenrath wurde von der Orgelbaufirma Romanus Seifert in Kevelaer erbaut. Es handelt sich um ein Hochpositiv mit zwei Manualen und – bis auf den eigenständigen Subbaß 16′ – angehängtem Pedal.

Derzeit ist das Instrument aufgrund massiven Schimmelbefalls infolge der Innenrenovierung der Kirche nicht spielbar.

I Hauptwerk C–g3


Gedackt 8′
Prestant 4′
Hohlflöte 4′
Mixtur 3fach 11/3
II Schwellwerk C–g3


Rohrflöte 8′
Blockflöte 4′
Sesquialter 2fach
Superoctav 2′
Pedalwerk C–f1


Subbass 16′

Koppel I-II, Ped-I, Ped-II, Handregister

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Den Klang sämtlicher Orgeln können Sie regelmäßig in vielfältigen Gottesdiensten und Konzerten erleben oder sich die Instrumente während einer besonderen Orgelführung erläutern lassen.

Insbesondere die große Orgel der Stadtpfarrkirche St. Hippolytus sowie die Denkmalorgel der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt erklingen regelmäßig in Konzerten, in denen die bedeutenden Orgelwerke der großen Komponisten der Musikgeschichte sowie vieler interessanter anderer Meister von Andriessen bis Zachow zur Aufführung kommen, aber auch die Kunst der Improvisation gepflegt wird.

Obligate Bearbeitung

Wenn Sie sich auch für die Instrumente hinter diesen Klängen interessieren, sind Sie herzlich eingeladen, jede der Orgeln unserer Pfarreiengemeinschaft nicht nur in diesen Konzerten, sondern darüber hinaus bei besonderen Orgelführungen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Elegante Flöten, silbrig glitzernde Mixturen, singende Prinzipale, zarte Streicher, mächtige Posaunen und schmetternde Trompeten, aber auch manch ein Tier, das sich offensichtlich in die Orgel verirrt hat – all das können Sie hier aus erster Hand erleben, die technischen Zusammenhänge erfahren und manch interessante und lustige Anekdote aus Orgelbau und Musikgeschichte kennenlernen. Unsere Musiker stellen Ihnen gerne die Instrumente unserer Pfarreien in all ihrer beeindruckenden Vielfalt vor.

orgelfuehrung Vor allem die Orgel der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt, die möglichst bald wieder grundlegend repariert, restauriert und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden soll, wird regelmäßig vorgestellt und ihr Aufbau und ihre Funktionsweise erklärt, wozu der Orgelbauverein an St. Mariä Himmelfahrt besonders herzlich einlädt.

Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen und auch Schulklassen ist es uns wichtig, ihnen ein ganz besonderes Erlebnis unserer Orgeln zu vermitteln und sie die majestätische „Königin der Instrumente“ „begreifen“ zu lassen.

Die nächste Orgelführung besonders für Kinder, ihre Eltern und Großeltern und alle anderen Interessierten findet am Samstag, 28. Februar um 14:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Hippolytus statt.

Wenn Ihr Euch schon immer mal gefragt habt, wie die Orgel, die man normalerweise nur von unten sieht, von Nahem wohl aussieht und wie sie funktioniert, wer sie spielt und wieviele Hände und Füße er dazu braucht, dann seid Ihr genau richtig bei der Orgelführung in St. Hippolytus, wo Kantor Michael Veltman Euch die Königin der Instrumente vorstellen wird.

Wenden Sie sich für weitere Informationen oder zur Terminvereinbarung gerne an unseren Seelsorgebereichsmusiker

Kantor Marcus Dahm
Tel. 01 73 – 3 11 31 60
E-Mail: m.dahm@trokirche.de

Informieren Sie sich auch über den Orgelbauverein an St. Mariä Himmelfahrt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die wertvolle historische Orgel der Spicher Kirche zu restaurieren und in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.

Um die wertvolle historische Orgel der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Spich zu erhalten, gründeten begeisterte Orgelfreunde und Unterstützer unserer Pfarrei am 01.10.2009 den Orgelbauverein an St. Mariä Himmelfahrt in Spich. Die Orgel, die nach unsachgemäßen Umbauten momentan technisch in äußerst desolatem Zustand und klanglich nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, soll schon bald wieder in altem Glanz erstrahlen und das Leben in unserer Pfarrgemeinde und der Stadt bereichern. Die Kosten der hierfür notwendigen Arbeiten werden sich jedoch ersten Angeboten der Erbauerfirma und anderer renommierter Orgelbaufirmen zufolge selbst bei möglichster Beschränkung auf die zur Wiederherstellung des Instrumentes unumgänglichen Arbeiten auf mindestens ca. 350.000€ belaufen. Ohne Ihre tatkräftige Mithife sind daher diese so dringenden Arbeiten zur Erhaltung unseres historisch bedeutsamen Instrumentes nicht zu bewältigen. Lassen auch Sie sich daher begeistern, diesen Schatz unserer Heimatgemeinde gemeinsam zu erhalten und unsere wertvolle Orgel wieder in ihrem Urzustand herzustellen.

Weitere Informationen über unseren Verein erhalten Sie in unserem Flyer.

Auch unser 1. Vorsitzender, Herr Werner Zander, und Seelsorgebereichsmusiker Kantor Marcus Dahm als der fachliche Berater des Orgelbauvereines stehen Ihnen jederzeit gerne Rede und Antwort.

Werner Zander
Telefon 02241 – 40 96 53
Mobil 0160 – 9 20 01 89 21
E-Mail nc-zanderwe@netcologne.de

Seelsorgebereichsmusiker Kantor Marcus Dahm
Telefon 0173 – 3 11 31 60
E-Mail m.dahm@trokirche.de

Für nur 24 € jährlich, die natürlich steuerlich abgesetzt werden können, können Sie Mitglied unseres Orgelbauvereins werden. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie vom Beitritt in unseren Verein überzeugen könnten. Ihr Beitrag lohnt sich! Wir freuen uns auch über jede Spende auf eines unserer Konten:

VR Bank Rhein-Sieg
BLZ 370 695 20
Konto 140 662 90 11

Kreissparkasse Rhein-Sieg
BLZ 370 502 99
Konto 002 000 64 11

Stimmgang