Chöre & Orchester

Sie sind das Rückgrat des kirchenmusikalischen Angebotes in unserer Pfarreiengemeinschaft: unsere Chöre und Orchester.

Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre, das Pfarrorchester und unsere Bands.

 

Kinderchöre

Alle Kinder der Klassen 1-4, die Freude am gemeinsamen Singen haben, sind herzlich eingeladen, in unserem Kinderchor mitzumachen und mit viel Spaß und guter Stimmung neue Lieder kennenzulernen.

Unser Kinderchor gestaltet regelmäßig die Familiengottesdienste in St. Hippolytus und St. Gerhard mit und setzt auch an Festen wie Ostern und Weihnachten mit Oster- oder Krippenspielen besondere Akzente.

Seit dem Weissen Sonntag gibt es auch in Spich endlich wieder einen Kinderchor! Gemeinsam mit Marcus Dahm üben wir viele schöne und lustige neue Lieder ein, spielen gemeinsam, lernen verschiedene Instrumente wie Klavier, Geige, Trommel, Flöte oder sogar die großen Orgeln in unseren Kirchen, in die wir neulich hineingeklettert sind, kennen und haben viel Spaß zusammen. Wir treffen uns dienstags um 17 Uhr im Pfarrsaal St. Mariä Himmelfahrt. Komm doch einfach auch, Du wirst sehen, es macht riesigen Spaß!

Auch in den Kindertagesstätten unserer Pfarreiengemeinschaft wird musikalische Früherziehung und das gemeinsame Singen und Musizieren GROSS geschrieben.

In der Kindertagesstätte Maria vom Frieden singt Ellen Bourauel mit den Kindern fröhliche Lieder, in denen die gesamte Lebenswelt der kleinen Sänger vorkommt, aber auch religiöse Lieder, mit denen regelmäßig die Familiengottesdienste u. A. in unserer Pfarrei Hl. Familie ansprechend gestaltet werden.

Eine Singgruppe in der Kindertagesstätte St. Hippolytus wird von Kantor Michael Veltman betreut, auch hier wird dienstags um 10 Uhr im zweiwöchigen Rhythmus begeistert musiziert.

Unter der Leitung von Helena Mi-Kyung Lee entdecken die Kinder in den Kindertagesstätten St. Mariä Himmelfahrt dienstags um 14.30 Uhr und St. Maria Königin freitags um 10 Uhr das wunderbare Reich der Musik.

LuciaSeit März 2013 besteht eine Chor-AG in der Katholischen Grundschule Blücherstraße, die von Kantor Marcus Dahm geleitet wird. Die ca. 20 Kinder waren gemeinsam mit der von Ellen Bourauel betreuten Chor-AG der Janosch-Grundschule begeisterte Hauptdarsteller unserer Adventsmusicals „Lucia – Der Weg zum Licht“.

Seit dem Herbst 2014 betreuen unsere Kantoren Marcus Dahm und Michael Veltman weitere Chor-AGs an der Troisdorfer Sternen- und Waldschule. Diese AGs bereiteten gemeinsam mit der der KGS Blücherstraße, unseren Kinderchören sowie dem diesjährigen Lucia-Chorprojekt der Asselbachschule das Lucia-Konzert 2014 „Lucia – Leuchtende Nacht“ vor.

2015 stehen die Vorbereitungen zu Michael Hoppes Schöpfungsmusical „Der Beginn“ gemeinsam mit dem Ensemble „Nova Cantica“, das mit diesem Programm das Festjahr zu seinem 20jährigen Gründungsjubiläum eröffnen wird, im Mittelpunkt.

Hier findet Ihr und Eure Eltern Informationen über unsere aktuellen Kinderchorprojekte wie unser
Projektchor zu unserem alljährlichen Lucia-Konzert im Advent sowie einem weiteren Projektchor zu einem Musical-Projekt im Sommer.

 

Jugendchöre

Header

Kaum eine Musik steht so für Freude und Begeisterung wie Spirituals und Gospels. „Oh happy day“, „Joshua fit the battle of Jericho“, „Wade in the water“, „Go down, Moses“, „Ev’rybody shout and sing“, „Praise his holy Name“ und viele andere temperamentvolle Songs reißen jeden von den Sitzen – bestimmt auch Dich!

So ähnlich wird es sich bald bei uns auch anhören! Wir werden einige der schönsten und schwungvollsten Gospels proben und zusammen mit bekannten Solisten und einer tollen Band singen. Erlebt das Feeling dieser tollen Songs und singt bei uns mit!

Einmal monatlich laden wir samstags zu Gospel-Workshops in unser Jugendzentrum „bricks“ ein. Bei der Einweihungsparty des „bricks“ am Abend des 8.9., dem Adventsmusical „Lucia – Der Weg zum Licht“ und während des Jugendgottesdienstes am 9. März haben wir mit fetziger Musik unsere Zuhörer begeistert. Bald sind wir beim Glaubenswochenende unserer Firmlinge in Königswinter und dann auch bei der Firmung am 12.6. dabei.

Der Gospel-Jugendchor ist auch auf Facebook. Gefällt dir dort die Seite, wirst du immer über Neuigkeiten des Chores informiert. (https://www.facebook.com/gospel.jugendchor)

Weitere Informationen zu unserem neuen Gospel-Jugendchor erhaltet Ihr auch bei
Seelsorgebereichsmusiker Kantor Marcus Dahm,
Tel. 01 73 – 3 11 31 60,
E-Mail m.dahm@trokirche.de

Wir freuen uns auf Dich!

Zur Zeit finden keine Jugendchorprojekte statt.

 

Erwachsenenchöre


Für begeisterte Sänger mit großer Chorerfahrung, die über das Repertoire der Kirchenchöre hinaus unbekannte Perlen der Chormusik aller Epochen entdecken möchten, besteht nach Absprache mit Seelsorgebereichsmusiker Kantor Marcus Dahm die Möglichkeit, im Vocalensemble des Seelsorgebereiches Troisdorf, dem „Troisdorfer Vocalensemble“ mitzuwirken.

Das Vocalensemble nimmt sich insbesondere der Alten Musik wie z. B. der sechsstimmigen Messe „Assumpta est Maria“ von Giovanni Pierluigi da Palestrina, dem fünfstimmigen Ave Maria von Robert Parsons oder dem doppelchörigen Magnificat von Andrea Gabrieli, aber auch selten aufgeführter oder vergessener Werke aller anderen Epochen wie der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ des Bachschülers Gottfried August Homilius oder verschiedener Werke des um die Mitte des 19. Jahrhunderts tätigen Trierer Dommusikdirektors und Choralforschers Michael Hermesdorff an, dessen Leben und Werk von Marcus Dahm erstmalig gründlich erforscht wird. Neben romantischen Chorwerken von Gabriel Fauré, Otto Olsson, Frederick Melius Christiansen, Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Gabriel Rheinberger, die z. B. während eines Pontifikalamtes mit Joachim Kardinal Meisner und dem Adelheidisjubiläum der Bonner Stadtpfarreien zur Aufführung kamen, liegt ein weiterer Schwerpunkt des Vocalensembles auf Werken der modernen Kirchenmusik, die aufgrund ihres Schwierigkeitsgrades für einen Kirchenchor nicht mehr oder nur sehr schwer realisierbar wären. So stehen regelmäßig auch neueste Werke wie Kim André Arnesens „Even when he is silent“, Jake Runestads „I will lift up mine eyes“, das Sanctus von Ola Gjeilo, „O Crux“ von Knut Nystedt oder Marcus Dahms Ave Maria sowie auch sein neunstimmiges „Jubilate Deo“ auf dem Programm des Vocalensembles.

Nahezu alle Sängerinnen und Sänger des Ensembles werden durch Christine Gogolin und Katharina Niess stimmbildnerisch betreut, was ein Arbeiten auf sehr hohem Niveau ermöglicht. Die so ausgebildeten Mitglieder des Ensembles übernehmen regelmäßig Solopartien innerhalb der jeweiligen Programme. Das Vocalensemble besteht derzeit aus 14 Sängerinnen und Sängern. Derzeit bereitet das Vocalensemble gemeinsam mit dem Mondorfer Vokalensemble und dem Chor VoCapella aus Rheidt Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Paulus“ op. 36 vor, das am Sonntag, dem 26.6. um 17 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Hippolytus zur Aufführung kommen wird.

Die Capella Vocale an St. Hippolytus ist ein Kammerchor, der sich in kleiner Besetzung – zur Zeit 16 ausgewählte Sängerinnen und Sänger – anspruchsvoller Chorliteratur widmet.

Im Rahmen des Festivals Troisdorf Barock brachte die Capella Vocale 2009 ein Programm mit Madrigalen von Carlo Gesualdo und der Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach zur Aufführung, 2010 folgte innerhalb desselben Festivals der Passionszyklus „Membra Jesu nostri“ von Dieterich Buxtehude. Anläßlich der Troisdorfer Robert-Schumann-Tage zum 200 Geburtstag des Komponisten trat die Capella Vocale mit dessen weltlichen Chorgesängen (Vier Gesänge op. 59, Vier doppelchörige Gesänge op. 141) hervor. Die Aufführung des Mozart’schen Requiems durch den Chor an St. Hippolytus kontrapunktierte die Capella Vocale neben der Bachmotette „Komm, Jesu, komm“ auch mit der Uraufführung der Komposition „durch die“ ihres Dirigenten Michael Veltman. Während des Festivals Troisdorf Barock 2011 trat sie mit dem Oratorium „Le Reniement de St. Pierre“ von Marc-Antoine Charpentier hervor.

Am Samstag, dem 24.03.2012 um 20.00h lud die Capella Vocale unter dem Titel „O imagini belle“ zu einer kunstgeschichtlichen Entdeckungsreise in die Zeit des Überganges zwischen Renaissance und Frühbarock in der Evangelischen Johanneskirche in Troisdorf ein. Der musikalische Schwerpunkt dieses Konzertes lag auf ausgewählten Madrigalen Claudio Monteverdis.

Monteverdis vielleicht berühmtestes und größtes geistliches Werk, seine hochberühmte Marienvesper, führte die Capella Vocale am Samstag, den 8.12.2012 (also am Hochfest Mariä Empfängnis) auf. Mit der Capella Vocale gemeinsam musizierten u.a. die Solistinnen Gerlinde Sämann und Nicole Ferrein sowie ein Instrumentalensemble auf historischen Instrumenten.

 

Der Chor an St. Hippolytus trägt mit einem breiten Repertoire an Chorliteratur zur Gestaltung der Kirchenmusik in Gottesdienst und Konzert, vornehmlich in der Innenstadtpfarrei St. Hippolytus, bei. An den Hochfesten des Kirchenjahres singt der Chor meist eine lateinische Messe, wobei das Spektrum von der klassischen Vokalpolyphonie (Palestrina) über die Wiener Klassik, die Romantik (Dvorak) bis ins 20. Jahrhundert (Vierne) reicht. Tradition ist hier vor allem die Aufführung einer großen Messe von Haydn (z.B. Theresienmesse, Paukenmesse, Schöpfungsmesse) mit Solisten und Orchester im festlichen Hochamt am zweiten Weihnachtstag.

Daneben widmet sich der Chor an St. Hippolytus in regelmäßigen Abständen den großen Oratorien der Musikgeschichte. Zu nennen sind hier in den letzten Jahren von J. S. Bach das „Weihnachtsoratorium“ (2003, 2005), von W. A. Mozart das „Requiem“ (2011) sowie die „Große Messe in c-Moll“ (2006) und von G. F. Händel die beiden Oratorien „Der Messias“ (2007) und „Judas Maccabäus“ (2009). Wichtig für den Chor sind auch die Projekte ökumenischer Zusammenarbeit mit der Kantorei der benachbarten evangelischen Johanneskirche. Gemeinsam wurden u. A. das „Requiem“ von Maurice Duruflé, die „Liebesliederwalzer“ von Johannes Brahms sowie 2015 erneut Bachs Weihnachtsoratorium aufgeführt.

Im Jahr 2012 konnte der Chor an St. Hippolytus sein 125jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass führte der Chor zusammen mit namhaften Solisten und einem großen Orchester in einem Festkonzert am 27. Oktober 2012 um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Hippolytus das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms auf.

Impressionen dieses Konzertes können Sie hier erhalten:

Unsere Chorgemeinschaft, zur Zeit bestehend aus ca. 45 Sängerinnen und Sängern im Alter von 40-80 Jahren, gründete sich im Jahr 2009 aus den traditionsreichen Kirchenchören der Pfarreien St. Gerhard und St. Maria Königin.

St. Gerhard

Nach der Umsiedlung der Pfarrei von Altenrath nach Troisdorf im Jahre 1938/40 hatte sich auch ein junger Chor in der neuen Troisdorfer Gemeinde St. Gerhard gegründet. Die Ursprünge in Altenrath lassen sich nachweislich bis ins Jahr 1627 zurück verfolgen. Als reiner Männerchor wurde der Chor 1940 von Pfarrer Bendermacher neu gegründet. Während der Kriegsjahre war es bald jedoch schon nicht mehr möglich, als reiner Männerchor singfähig zu bleiben, und so wurde 1942 aus dem Chor ein gemischter Chor.

Die Tätigkeit des Chores war anfangs auf kirchlich-gottesdienstliche Funktionen begrenzt. Doch mit Chorleiter Heinz Görges empfing der Chor neue Impulse, die eine stetige Leistungsentwicklung mit sich brachten. Die Höhepunkte in der Vereinsgeschichte war wohl die weithin bekannte Reihe der „Geistlichen Konzerte“ von 1957 bis 1969, die schon bald nach der Weihe unserer Kirche ins Leben gerufen wurden.

Neben Herrn Görges bleibt auch Kantor Kurt Wirtz zu erwähnen, der von 1969 bis 1962 den Chor leitete und in den Jahren danach bei Chorleitermangel immer wieder geholfen hat, ihn weiterzuführen. Kurt Wirtz ist bis heute dem Chor treu verbunden.

st. Maria-Königin

Auch in der Pfarrei St. Maria Königin hatte sich mit deren Pfarrerhebung ein Kirchenchor gegründet, der seither die musikalische Gestaltung herausragender liturgischer Feiern übernimmt, und zwar in der Regel an Ostern, zur Erstkommunion, an Fronleichnam und Allerheiligen sowie die der Christmette.

Neben alter und neuer liturgischer Musik kommen auch die weltlichen Chorwerke nicht zu kurz. In familiärer Atmosphäre, im Rahmen von Ausflügen und Veranstaltungen, wird die Geselligkeit gepflegt.

Im April oder Mai findet zumeist die jährliche Mitgliederversammlung statt, die – bei aller Ernsthaftigkeit – gar nicht so trocken verläuft. Die Einstimmung auf die Sommerferien ist das Grillfest mit unseren Familien, wobei die Chormitglieder viele leckere Salate und köstliche Nachspeisen beisteuern. Die Arbeit am Grill übernehmen die Herren sehr professionell unter Zuhilfenahme des einen oder anderen Bierchens. Während der Urlaubszeit, in der keine Proben stattfinden, treffen wir uns in der Regel zum gemeinsamen Eisessen, damit die probenlose Zeit nicht zu lang wird.

Nach den Ferien ist es Zeit für den Jahresausflug. Per Bus machen wir uns auf den Weg. In diesem Jahr führt uns die Fahrt nach Weilburg an der Lahn. In der Vergangenheit haben wir bereits viele schöne Ausflugsziele kennen gelernt, zum Beispiel: Xanten, Münster, Maastricht, Limburg, den Wildpark Daun in der Eifel, Speyer mit dem Technikmuseum und vieles mehr. Auch ein Abend im Millowitsch-Theater stand einmal auf dem Programm.

Im November feiern wir dann das Cäcilienfest, zu Ehren der Patronin der Chöre. Dieser Sonntag beginnt mit der hl. Messe, die der Chor musikalisch gestaltet. Anschließend genießen wir dann mit unseren Familien einen gemütlichen Brunch im Pfarrsaal. Dabei werden dann meist Bilder von den Chorunternehmungen des Jahres gezeigt.

In den vergangenen Jahren haben wir im Frühjahr und zur Adventszeit in der Seniorenresidenz in Troisdorf Frühlings- bzw. Adventslieder gesungen, bei denen die Bewohner gerne fröhlich mit einstimmten. Wir hoffen sehr, dass wir auch in diesem Jahr einen Termin finden, damit wir im Seniorenheim in Spich mit den dortigen Bewohnern singen können.

Besonders freuen wir uns auch immer über die Einladung von Pfarrer Werner Kaser, im November eine Sonntagsmesse in der JVA in Siegburg musikalisch zu begleiten. Ins Gefängnis zu gehen war zunächst ein recht ungewohntes Erlebnis, doch die sehr persönliche Form der Gestaltung der Messe, bei der Pfarrer Kaser mit überlegten Worten und spürbarer Zuwendung die Jugendlichen anspricht, hat uns stets sehr beeindruckt und ist uns im Laufe der Zeit sehr wichtig geworden. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr auch wieder seiner Einladung folgen können.

Seit dem Herbst 2009 sind unsere beiden Chöre eine musikalische Einheit unter der Leitung von Kantor Michael Veltman geworden. So konnten wir gemeinsam die Christmette sowie das Festhochamt am ersten Weihnachtstag gestalten, und zwar mit der Missa C-Dur von W. A. Mozart. Zu Ostern wurde zusammen mit dem Chor von St. Hippolytus die Missa Brevis in D-Dur von W. A. Mozart aufgeführt.

Derzeit studiert die Chorgemeinschaft die „Missa in honorem Scti. Josephi“ des bedeutenden belgischen Komponisten Flor Peeters ein, von der Sie sich hier einen ersten Eindruck verschaffen können:

Die Kirchenchorgemeinschaft St. Gregorius & St. Cäcilia widmet sich der Pflege des klassischen Repertoires der Kirchenmusik an der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Spich sowohl in der Liturgie als auch in regelmäßigen und vielbeachteten Konzerten. Ihm gehören zur Zeit 26 aktive Sänger zwischen 34 und 84 Jahren an.

Seit 2014 beteiligen sich die verbliebenen Sänger des für sich leider nicht mehr singfähigen Kirchenchores St. Cäcilia Oberlar an den Proben des Kirchenchores St. Gregorius, Spich. Schon zuvor verbanden diese beiden Chöre seit langer Zeit eine Vielzahl gemeinsamer Aktivitäten.

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Musikalisch liegt das Hauptgewicht der Chorgemeinschaft auf den großen Werken des Barock, der Klassik und der Romantik, aber auch moderne Chorwerke, schwungvolle Gospels, Neue Geistliche Lieder, Volkslieder und „Kölsche Tön“ dürfen bei den Proben nicht fehlen. Durch die Gestaltung der karnevalistischen Andacht, des Tages des Ewigen Gebetes und des dann bevorstehenden Osterfestes können wir erwartungsvoll auf eine Fülle wunderbarer Musik aus der englischen Chortradition blicken, mit der wir auch während unserer Irlandfahrt im Oktober zu hören sein werden.

Zuvor sind wir allerdings stolz und freuen uns darauf, am So., dem 29.5. aus der Hand unseres Bundespräsidenten die Zelterplakette für besondere Verdienste um Kirchenmusik, Kultur und Gemeinwohl zu empfangen.


logo_nova_cantica_cmyk_facebook Unser weit über die Pfarrgrenzen hinaus bekanntes Ensemble „Nova Cantica“ hat sich vorwiegend dem Neuen Geistlichen Lied und modernen Kompositionen, aber auch fetzigen Gospels und Spirituals verschrieben. Außerdem singen wir auch immer wieder Songs der Beatles, kölsche Lieder oder beliebte Ausschnitte aus Musicals und Filmen wie z. B. „Somewhere over the Rainbow“ aus dem Film „Der Zauberer von Oz“ und „Memories“ aus dem Musical „Cats“. Dem Chor gehören mittlerweile ca. 35 Mitglieder aus mehreren Pfarreien des Seelsorgebereiches und auch aus benachbarten Gemeinden an; damit ist das Ensemble der erste wirklich pfarreienübergreifende Chor, der unsere zusammenwachsende Pfarreiengemeinschaft auch weiter verbinden möchte. Interessierte werden regelmäßig im Rahmen besonderer Wochenenden in lockerer Atmosphäre in die tiefen Geheimnisse des Chorgesanges wie das Notenlesen und sogar das ominöse „vom-Blatt-singen“ eingeweiht. Großen Wert legen wir auf die regelmäßige stimmbildnerische Betreuung des Chores durch bekannte Solisten wie die uns seit langer Zeit freundschaftlich verbundenen Urs Wörner, Marlies Buchmann, Katharina Niess, Christine Gogolin und Urs Wörner. nova-cantica Seit 2008 gehört das alljährliche, vorweihnachtliche Lucia-Konzert als das besondere Markenzeichen unseres Chores zu den besonderen Höhepunkten des Troisdorfer Kulturkalenders; dieses Konzert steht in der Tradition der skandinavischen Länder, in denen mit der heiligen Lucia das nahende Licht begrüßt wird, welches in Christi Geburt am Weihnachtsfest aufleuchten wird. In diesem Konzert werden schwedische Advents- und Luzienlieder in jedem Jahr durch andere Werke umrahmt, die sich mit dem Thema „Licht“ beschäftigen. Mittlerweile ist unser Lucia-Konzert eines der größten Konzerte dieser Art in Deutschland; seit 2015 ist es außerdem das offizielle Konzert zum „Troisdorfer Winterwald“. Dieses Konzert bringt auch tatsächlich Licht in die Welt: Sein Erlös kommt der Arbeit des Sieglarer Arztes Dr. Ulrich Engelskirchen zugute, der in den ärmsten Ländern der Welt Kindern das Augenlicht zurückgibt. Seine Projekte werden während der Vorbereitung des Konzertes in den Schulen vorgestellt. Eine große Freude ist es uns immer wieder, mit herausragenden Musikern wie Ulrich Peters, Christine Gogolin, Urs Wörner, Vera Ilieva, Katharina Niess, Alexander Lifland oder Nadine Schuster musizieren zu können. Anlässlich eines Treffens mit John Rutter hatten wir die Gelegenheit, unter Leitung des Komponisten selbst seine Werke zu singen, die aus unserem Repertoire kaum mehr wegzudenken sind; besondere Erlebnisse waren es auch, den Winken des Konstanzer Münsterchordirektors Steffen Schreyer zu folgen oder zusammen mit dem bekannten NGL-Komponisten Thomas Quast zu singen.

Im Januar 2010 wurde unser Lucia-Konzert des Vorjahres mit großem Erfolg beim Jahrestreffen der Kirchenmusiker der Region Westeifel des Bistums Trier in der Stiftskirche Kyllburg wiederholt; 2011 waren Ausschnitte unseres Programmes sowohl während des Troisdorfer Winterwaldes als auch auf Einladung der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft Köln bei deren Luziafest in Rösrath zu hören. Im Dezember führte eine Fahrt das Ensemble nach Stockholm, wo es neben vielen anderen tollen Sehenswürdigkeiten das legendäre „Original“ seines Konzertes, das Lucia-Konzert des Stockholmer Musikgymnasiums mit insgesamt nahezu 2000 mitwirkenden Kindern besuchen konnten. 2012 gestalteten wir ein stimmungsvolles, modernes Abendlob und, gemeinsam mit unserer PfarrBAND den Firmgottesdienst unserer Pfarreiengemeinschaft mit dem jetzigen Bischof von Dresden, Dr. Heiner Koch sowie viele weitere mitreißende Jugendgottesdienste. Auch in diesem Jahr blieben wir unserer Lucia-Tradition treu, die wir auch ein weiteres Mal bei der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft und auf dem Weihnachtsmarkt auf Burg Heimerzheim vorstellen durften. 2013 gestalteten wir diesen Höhepunkt unseres Konzertjahres erstmalig gemeinsam mit den Kindern der Katholischen Grundschule Blücherstraße den Kindern der weiteren Lucia-Projektchöre, unserem Pfarrorchester und der hervorragenden Christine Gogolin als Schneekönigin in der Form eines adventliches Wintermärchens; 2014 durften wie sie als Goldenen Engel begrüßen und 2015 entführte die Pianistin Nadine Schuster gemeinsam mit uns zu einer wunderbaren musikalischen reise durch den Troisdorfer Winterwald.

Den 20. Geburtstag unseres Chores begannen wir im Sommer des vergangenen Jahres mit dem Musical „Der Beginn“ aus der Feder des Aachener Domorganisten Michael Hoppe. Das Festjahr zu diesem Jubiläum werden wir am 10. September 2016 mit einem Sommerfest im Seniorenhaus Spich vollenden.

Cantate_Domino„… und ich fühlte mich völlig wie in einem Schiff. Gregorianischer Gesang, weites Meer, volle Segel. Im Chor die Besatzung und ich der Passagier. Oh, ein sehr heimlicher Passagier. Und ich hatte den Eindruck, mich hier ganz und gar hineingeschmuggelt zu haben. Und ich war – das ist es – geblendet. Geblendet von einer Evidenz, die ich nie festhalten kann. […] Solesmes und der gregorianische Choral.“

(Antoine de Saint Exupéry, 1936, nach einem Besuch der Kathedrale St. Jean de Fourvière)

Die Pflege des uralten gregorianischen Repertoires, welches – wenngleich heute vielerorts zurückgedrängt – dennoch zweifellos ein kulturelles Erbe von kaum zu überschätzender Bedeutung darstellt, ist das Ziel der Choralschola der Pfarreiengemeinschaft.

Hier haben interessierte Sänger die Möglichkeit, die uralten Gesänge, die bereits vor der Erfindung einer Notenschrift existierten und auswendig weitergegeben wurden und dann bis zum II. Vatikanischen Konzil das Kernrepertoire einer jeden Kirchenmusik darstellten, intensiv kennenzulernen und in ihrer Dimension als „tongewordenes Gebet“ zu erfahren.

Die Choralschola gestaltete festliche Gottesdienste innerhalb der Pfarreiengemeinschaft und wirkte auch an thematisch geprägten Konzerten z. B. in Koblenz mit, bei denen der Choral oft in ein Spannungsfeld von Musik und Kunst aller Epochen, die in Bezug zum Choral standen, gesetzt wurde. Um die Kenntnis der alten Gesänge zu vertiefen, besuchten einzelne Mitglieder der Schola auch die Choralkurse in der Abtei Münsterschwarzach.

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Ist die Gregorianik für viele heute eine fremde, ja befremdende, und deshalb in der kirchenmusikalischen Praxis vielerorts kaum noch existente Art des Singens geworden, so wollen wir, die Schola an St. Hippolytus, im Gegenteil dazu die Lebendigkeit und die ganz besondere Ausstrahlung dieser Gesänge erleben und erleben lassen, die Vielfalt der Gregorianik für uns entdecken und weitergeben.

Die Gregorianik wollen wir vermitteln als eine Kunst, die den Hörer öffnet, die ihn auch in eine Zeitlosigkeit entlassen, befreien kann, eben als eine Meditation über die wichtigen Dinge zwischen Gott und dem Menschen. Diese meditative Kraft der Gregorianik ist aber weit entfernt von Berieselung, sie ist vielmehr verbunden mit einer sehr feinen, genauen Kunst der theologischen Wortausdeutung der biblischen Texte, ja entsteht erst aus dieser.

Die Sonntagabendmesse um 18 Uhr in St. Hippolytus wird an jedem dritten Sonntag im Monat als Choralamt unter Mitwirkung der Schola an St. Hippolytus gefeiert. Das nächste Choralamt wird am Pfingstmontag, dem 20.05. um 11 Uhr in St. Hippolytus stattfinden.

Darüber hinaus singt die Schola Musik der Renaissance in kleinster, meist solistischer Besetzung, wie am Karfreitag die „Passion nach Johannes“ von Joachim von Burck aus dem Jahr 1568, die auch in diesem Jahr wieder zu hören sein wird.

Außerdem gestaltet die Schola sogenannte „Gregorianische Nächte“, die gregorianische Gesänge unter einer bestimmten Thematik, Improvisationen und zeitgenössische Musik in einer längeren Veranstaltung zusammenfassen.

Während der Ferienzeit finden keine besonderen Chorprojekte statt. Schauen Sie doch bald wieder herein!

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie das eigentlich funktioniert:

Die Noten eines Ihnen unbekannten Stückes zu erhalten, und – Sie können es singen ?

Seien Sie versichert: Es hat nichts mit Zauberei zu tun, sondern kann – wie Sie auch beim Lesen einer Zeitung den Text sofort verstehen können – durchaus erlernt werden.

In regelmäßigen Abständen bieten daher die Kirchenchöre unserer Pfarreiengemeinschaft allen Interessieren die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre mehr über dieses spannende Thema zu erfahren. Notennamen, Tonarten, Rhythmus, Takt und Metrum, verschiedene Notenschlüssel und die Musik, die dahinter steht – was vielen Chorsängern wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkommt, kann nicht nur erklärt, sondern sogar eine große Hilfe zum Verständnis der Stücke werden. So können Sie nach und nach Unsicherheiten beim Erlernen neuer Stücke abbauen, und zwar nicht mehr durch oftmaliges „einpauken“, sondern vielmehr durch das Wissen um die Grundlagen der Musik.

Und – wie schreibt doch schon Robert Schumann in seinen „Musikalischen Haus- und Lebensregeln“ ?

„Fürchte dich nicht vor den Worten: Theorie, Generalbaß, Contrapunkt etc.; sie kommen dir stets freundlich entgegen, wenn du dasselbe tust.“

Dabei möchten wir Ihnen gerne helfen, damit auch Sie sehen, um wie Vieles leichter Ihnen auch in Ihren Chören die Stücke, die sie proben, schon bald von der Hand gehen werden, wenn Sie nur einige Regeln kennen, mit denen Sie die Musik und ihre Notation besser verstehen können.

Denn, so schreibt Schumann weiter:

„Bemühe dich, und wenn du auch nur wenig Stimme hast, ohne Hilfe des Instrumentes vom Blatt zu singen; die Schärfe deines Gehörs wird dadurch immer zunehmen. Hast du aber eine klangvolle Stimme, so säume keinen Augenblick sie auszubilden, betrachte sie als das schönste Geschenk, das dir der Himmel verliehen.“

Um die eigene Stimme und ihre – für viele ungeahnten! – Möglichkeiten immer wieder zu entdecken, bieten wir fortlaufende Einzelstimmbildung und – im Rahmen unserer Proben oder als eigene Singtage – regelmäßige Seminare mit erfahrenen und renommierten Stimmbildnern wie Marlies Buchmann, Urs Wörner, Christine Gogolin oder Katharina Nieß statt.

Unsere Singtage finden vierteljährlich Samstags in den Räumen der Bahnschule in Oberlar statt. Sie sind offen für alle Interessierten, ganz gleich, ob überhaupt oder in welchem Chor sie singen.

Sollten Sie Interesse an einem solchen Singtag haben, können Sie bei unserem Seelsorgebereichsmusiker

Kantor Marcus Dahm,
Tel. 01 73 – 3 11 31 60,
E-mail m.dahm@trokirche.de

weitere Informationen erhalten.

 

Orchester und Instrumentalgruppen

Das Kammerorchester der katholischen Pfarreiengemeinschaft Troisdorf unter der Leitung von Marcus Dahm trat in seiner jetzigen Form am Osterfest 2009 erstmalig in Erscheinung. Es setzt sich aus begeisterten Musikerinnen und Musikern aller unserer Pfarreien und auch aller Altersgruppen zusammen, die gemeinsam klangvolle Instrumentalmusik in einer breiten stilistischen Vielfalt einstudieren und in besonderen Gottesdiensten wie auch eigenen Konzerten zur Aufführung bringen möchten.

Bei der Erarbeitung der jeweiligen Programme werden die Musiker durch routinierte Stimmführer aus den Reihen z. B. des Beethovenorchesters Bonn, des Gürzenich-Orchesters und des WDR Sinfonieorchesters Köln, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, der Philharmonie der Nationen und des Musikkorps der Bundeswehr Siegburg unterstützt. Insbesondere steht uns Robert Ransburg mit seinem amadeus ensemble bonn zur Seite, der seit Jahren Garant für ein frisches und erfrischendes Musizieren in unseren Kirchen ist.

Es macht sehr viel Spaß, Konzerte und Suiten von Vivaldi, Bach oder Händel ebenso wie Symphonien Haydns und Mozarts, romantische Kompositionen oder stimmungsvolle moderne Stücke von John Rutter, das Liverpool Oratory von Paul McCartney oder auch Filmmusik und Musicals unter den eigenen Händen wachsen zu sehen und zu bemerken, wie schwierige Stellen plötzlich wie von Zauberhand einfach funktionieren, wenn man von erfahrenen Orchesterprofis die richtigen Tricks gezeigt bekommt.

In den vergangenen Jahren übernahm das Kammerorchester den Orchesterpart verschiedener Orchestermessen; außerdem trat es beim Luciakonzert 2009 und seiner Wiederholung anläßlich des Neujahrstreffens der Kirchenmusiker des Bistums Trier in der Stiftskirche Kyllburg mit Konzerten, Arien und Chören von Georg Friedrich Händel und den Luciakonzerten der folgenden Jahre mit einem vielfältigen Programm von Pachelbels berühmtem „Canon in D“ bis hin zu Hits von ABBA in Erscheinung.

2011 wirkte das Kammerorchester an der festlichen Osterliturgie in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt Spich sowie dem Pontifikalamt zum 150. Jubiläum der Pfarreierhebung derselben Pfarrei mit Joachim Kardinal Meisner mit. Zuletzt war das Orchester im März 2012 gemeinsam mit dem Troisdorfer Vocalensemble mit Vertonungen des Stabat mater von Antonio Vivaldi und Josef Gabriel Rheinberger sowie im Mai mit Konzerten Vivaldis und unbekannten Arien aus der Feder Georg Friedrich Händels zu hören.

Derzeit werden die Orchesterpartien des diesjährigen Luciakonzertes sowie des Gloria D-Dur RV 589 von Antonio Vivaldi erarbeitet. Bei einem ersten eigenen Konzert des Kammerorchesters, das voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2013 stattfinden wird, sollen virtuose Konzerte und Suiten von Arcangelo Corelli und Jean Baptiste Lully sowie Ausschnitte aus der Serenade von Antonin Dvorak und der Suite für Streicher von John Rutter erklingen. Als Solisten wirken hierbei hervorragende Musiker der das Kammerorchester betreuenden Orchester mit.

Einen ersten Eindruck dieser Werke erhält man hier:

  • Arcangelo Corelli: Concerto Grosso D-Dur op. 6 / 4

1. Satz: Allegro
2. Satz: Adagio – 3. Satz: Vivace – 4. Satz: Allegro

  • Jean Baptiste Lully: Suite „Le Bourgeois Gentilhomme“

Ouverture – Air des Espagnoles – 2ème Air
Chaconne – Marche

  • Antonin Dvorak: Suite für Streicher E-Dur op. 22

1. Satz: Moderato

  • John Rutter: Suite für Streicher

1. Satz: A-roving
2. Satz: Oh waly, waly – 3. Satz: Dashing away

Seit Dezember 2010 gestaltet die Band unseres Jugendpastoralen Zentrums „bricks“ besondere Gottesdienste für Familien, Jugendliche oder auch für Paare am Valentinstag ebenso wie moderne Krippenfeiern am Heiligen Abend. Wir spielen die bekannten Neuen Geistlichen Lieder, aber auch immer wieder unsere eigenen Neukompositionen zu aktuellen Themen und Texten. Schwungvoll und besinnlich, bewegt und bewegend, das sollen die Gottesdienste sein, in denen wir mitwirken.

Seit 2014 wird die Band neben unserem Kantor Marcus Dahm auch von dem hervorragenden Gitarristen Sebastian Klassmann betreut.

Sie ist regelmäßig bei Jugendgottesdiensten des „bricks“ zu hören, wirkt in diesem Jahr aber auch an unserem Musical „Der Beginn“ sowie dem „Tag wie in Taizé“ am 28.6. mit.